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Garten als Paradies für Bienen - Wildblumen dienen Insekten und damit auch uns

Im Jahr 2017 von den Vereinten Nationen beschlossen, wurde am 20. Mai 2018 der erste Weltbienentag begangen. Anlass des nun jährlich stattfindenden Tages ist es, mit Informationsveranstaltungen, Medienveröffentlichungen und Aktionen an das dokumentierte Insektensterben und die Bedeutung der Bestäubung zu erinnern. So hat sich laut Medienberichten allein die Zahl der Bienenvölker in Deutschland in den letzten 50 Jahren fast halbiert – unter anderem durch Nahrungsmangel, verursacht durch Pestizide in der Landwirtschaft. Um darauf aufmerksam zu machen, hat in diesem Mai ein Supermarkt in Niedersachsen für einige Stunden alle Produkte aus den Regalen geräumt, die direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung und Honigbienen abhängig sind. Die Mitarbeiter sortierten 60(!) Prozent der insgesamt 2.500 Produkte aus – vom Apfel über Kosmetika bis hin zu Gummibärchen und Baumwollsocken. Bienen machen unter anderem Honig – und auch Äpfel, Erdbeeren oder Kirschen können nicht auf sie verzichten. Denn damit Obstbäume und –sträucher Früchte tragen können, müssen ihre Blüten vorher bestäubt werden. Keine kann dies besser als die Biene. Auch Hummeln und andere Wildbienenarten helfen hier mit.

Wildgärten unterstützen Bienen

Um die nützlichen Tieren zu unterstützen, können Hobbygärtner zum Beispiel mit der WildgärtnerFreude Samen – Mischung „Bienengarten“ eine bunte Wildblmenwiese sähen, die speziell auf die Bedürfnisse der fleißigen Flieger zugeschnitten ist. Darin vereint sind heimische Wildblumen von Moschusmalve bis Margerite. Sie alle blühen von Frühjahr bis Herbst.
Das Besondere an den vier verschiedenen Samen-Mischungen von Neudorff: Jede von ihnen ist speziell auf die Bedürfnisse einer Nützlingsgruppe abgestimmt und bietet so Bienen, Schmetterlingen, Vögeln oder Fledermäusen einen natürlichen Lebensraum – mit über 25 ein- und mehrjährigen heimischen Wildblumen

Übrigens: Bienen stehen unter Naturschutz. Für das Fangen, Töten oder Verletzen von Wildbienen sowie für die Beschädigung oder Zerstörung von Fortpflanzungs- oder Ruhestätten kann man zum Beispiel in Bayern mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro belangt werden.