RESTAURANT “LE FEU”, HALLE

Mit Feuer und Leidenschaft, bewährt und doch neu

„Bleibt alles anders“, sang einst Deutsch-Rocker Herbert Grönemeyer in einem seiner Lieder – und ein bisschen kann die Liedzeile aktuell als Motto für das hallesche Flammkuchen-Restaurant „Le Feu“ gelten, denn: „Wir wollen unseren Gästen in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit geben, auch an den beiden Weihnachtsfeiertagen bei uns einzukehren und sich bewirten zu lassen“, verrät Inhaber Thomas Stibale. Ehrensache, dass sich der Festtags-Lunch (am 25. und 26.12. jeweils von 12 bis 15 Uhr) ganz um den Flammkuchen, die auch hierzulande immer populärere Spezialität aus dem Elsass, dreht. „Zum Festpreis von 27,90 Euro pro Person beziehungsweise 13,90 Euro für Vier- bis Zwölfjährige gibt es eine Französische Zwiebelsuppe als Vorspeise, ein Salat-Buffet sowie eine noch geheime, leckere Dessert-Spezialität – und vor allem natürlich unser bewährtes Flammkuchen-All-you-can-eat-Angebot“, unterstreicht der Chef. „Das ist ohnehin die beste Möglichkeit, die ganze Vielfalt unserer mehr als 40 unterschiedlichen Flammkuchen-Kreationen auszuprobieren – und überdies eine besonders kommunikative Variante: Man ordert Schritt für Schritt verschiedene Sorten Flammkuchen. Diese werden untereinander geteilt und alle am Tisch sind im Nu im Austausch über ihre persönlichen Geschmackseindrücke – so lange, wie man will und so viel, wie man schafft“, beschreibt Thomas Stibale die Offerte (an normalen Öffnungstagen sowie ohne Vorsuppe, Salat und Nachspeise für 15,90 Euro pro Person).
Tipp für Studenten: Jeden Mittwoch gibt es das All-you-can-eat für sie bei Vorlage eines gültigen Studierendenausweises noch zwei Euro günstiger.

VERRÜCKT UND HEISS GELIEBT: SAISONALE FLAMMKUCHEN
À LA „WIESNGAUDI“

Bewährt ist und bleibt die enorme Bandbreite der im „Le Feu“ (übersetzt: das Feuer) angebotenen Flammkuchen-Varianten – deftig oder fischig, vegetarisch oder süß. Neben der original Elsässer Art mit Rahm, Speck und Zwiebeln sind etwa auch ein Flammkuchen „Tex Mex“ mit Rahm, Bacon, Jalapeños, Mais und Kidneybohnen oder die Version „Shrimps-Provence“ mit Rahm, Tomaten, Zwiebeln, Shrimps, frischem Knoblauch und Kräutern der Provence zu haben. Vegetarier dürften sich unter anderem für den Flammkuchen „Ratatouille“ erwärmen und Süßmäuler auf die bereits (vor)weihnachtlich angehauchte Variante mit Apfel, Marzip an, Rosinen, Spekulatius-Bröseln, Zimt und Zucker stehen, welche es im Dezember geben wird – auf Wunsch stilecht mit Cointreau flambiert. Hinzu kommt der jeweilige „Flammkuchen des Monats“: Im Oktober war dies beispielsweise der „Wiesngaudi“, mit Sauerkraut, original Nürnberger Rostbratwürstchen und Rettich als Belag. „Die einen haben uns für verrückt erklärt, die anderen sind genau deswegen noch einmal wiedergekommen“, erzählt Thomas Stibale lachend.

ELSÄSSER QUALITÄTSWEINE UND ERLESENE OBSTBRÄNDE VEREDELN JEDE FEIER

Wohl wissend, dass es immer wieder Runden gibt, die es im terminlich besonders dicht gepackten Monat Dezember nicht mit ihrer Weihnachtsfeier schaffen, lädt der Gastronom ausdrücklich zum „Nachholen“ im Januar oder Februar ein: „Wir können im Restaurant gegebenenfalls bis zu 80 Personen verköstigen – und bei Wunsch und auf Anfrage sogar mobile Backöfen direkt vor Ort beim Kunden aufstellen.“ Außerdem lockt der Inhaber mit französischen Qualitätsweinen vom renommierten Elsässer Weingut Gisselbrecht, Bio-Kaffee-Spezialitäten in Barista-Qualität und mit erlesenen Obstbränden aus der Feinbrennerei von Thomas Prinz in Hörbranz am Bodensee. „Die wärmen in der dunklen, kalten Jahreszeit besonders gut und sind nirgendwo sonst in Halle zu bekommen“, betont Thomas Stibale.