„VON BORA“ RESTAURANT BY LUTHER HOTEL

Am Tisch der Lutherin

Luther veränderte die Welt. Seine Thesen brachten vor 500 Jahren die herrschende Ordnung ins Wanken. Luther und seine Lehre waren ein Magnet. In Wittenberg gastierten Studenten und Gelehrte. „Aber es war ganz sicher nicht Luther, der die Hauswirtschaft zusammenhielt. Es war seine Frau“, erinnert Danny Huhn. Er ist Direktor des Luther-Hotels. Dessen Mannschaft setzte der Lutherin mit dem „von Bora“ ein Denkmal.

DIE KÜCHE IST REGIONAL, KREATIV UND HAT HISTORISCHEN BEZUG

Katharina von Bora tischte auf und machte das Lutherhaus zum Ort der Gastfreundschaft und guter Speisen. Die Tradition greifen Huhn, Küchendirektor Christian Hirsch und das Bora-Team auf. Sie setzen kulinarisch Akzente. Serviert werden deutsche Gerichte mit leichten mediterranen Einflüssen und ausgeprägter regionaler Note. Der Kreativität werden keine Grenzen gesetzt. Saisonal geprägt und abwechslungsreich ist die Küche. Es ist zweifellos die große Kunst des Hauses, altbekannte Gerichte auf neue Art zu interpretieren. Serviert werden unter anderem Speisen, die bereits Katharina von Boras Gästen schmeckten. Ein Kalbstafelspitz oder die Variationen vom Pratauer Schafskäse zum Beispiel. Ganz sicher gehörten auch die Forellen dazu, die heute fangfrisch aus Thießen kommen.

Das „von Bora“ ist einzigartig, anders und authentisch. „Einen solchen Ort gibt es kein zweites Mal auf der Welt“, ist Danny Huhn bewusst. Die Nähe zum Reformator ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb haben sie im Luther-Hotel vor einem Jahr die Chance beim Schopf gegriffen. Genießen im Lutherhaus: Das ist der Anspruch der Wittenberger. Sie überzeugen mit gutem Essen, haben aber auch den guten Tropfen im Sinn. Weine sind mit Bedacht gewählt und stammen nicht zuletzt aus dem Jessener Anbaugebiet. Die Gäste sind zugleich eingeladen, außergewöhnliche Spirituosen wie die aus der Brennerei Scheibel neu zu erleben.

EIN ORT DER RUHE LÄDT ZUM ENTSCHLEUNIGEN EIN

Das Leben genießen und entspannen. Das Lutherhaus als Ort der Ruhe und Spiritualität wahrnehmen, entschleunigen: Dafür steht das „von Bora“. Danny Huhn ist sicher. „Das alles hier ist der Ort für einen besonderen Anlass.“ Das kann ein gutes Essen zu zweit sein. Das darf aber auch Genuss kultureller Art werden. Im Reich der Lutherin macht nicht selten der gute Ton die Musik. Der Innenhof des Lutherhauses wird zur Bühne. Auch im Amphitheater finden Konzerte statt. Das Areal überzeugt mit Geschichte und kann noch immer überraschen. Vorausgesetzt, man will es entdecken. Das „von Bora“ liegt zentral an einer der innerstädtischen Hauptschlagadern. Die Welt des Genusses erschließt sich allerdings erst demjenigen, der das Tor des Lutherhauses durchschreitet.

Freiluftliebhaber sind von April bis Oktober im Gartencafé bei den Ruinen des Amphitheaters willkommen. Detailverliebt wurde der Ort gestaltet. Neues wurde geschaffen, Historisches bewahrt und auf ganz eigene Art in Szene gesetzt. Das Café ist ein weiterer Platz zum Verweilen. Kaffee- und Teespezialitäten stehen ebenso auf der Karte wie Hausgebackenes, Flammkuchen und Eis.